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Das erste Mal war sie ihm vor drei Wochen kurz im Zug begegnet. Jetzt trat sie in's RasKolNiKoff. Schwarze Lackschuhe mit etwa drei Zentimeter hohen Absätzen schritten über Sandfussboden an den Tisch, an dem er seit fünf Minuten sass. Zu seinen grössten Sorgen gehörte geistige Unterforderung. An Bettgeschichten hatte er genug gehabt. Aber es erfüllte ihn nicht. Er hatte eine der ErFolg'reichsten Unternehmerinnen des HauptStaedtchen's zur Geliebten gehabt. Ihr schwarzer Rock ging bis kurz über ihre Knie. Von dem schwarzen Leder ihrer Jacke perlte noch der Regen der NeuStadt ab. Ihre Lippen waren karminrot. Sie lächelte. Sie war Anwältin. Etwa 35. Ein frisches, lebendiges Gesicht. Eine sportliche Figur. Ihre Stimme klang unprätentiös, aber drang in sein Hörzentrum ein. Sie plauderten über Psychologie, TheSingularity, SadoMaso, Literatur, Kunst, Obsession, Genie, HirnForschung, TuringMaschine'n, JohannWolfgangVonGoethe, TheMatrix, Astronomie und Geburtswehen. Sie hatte edle lange Finger. Das Gespräch war ein selbstverständliches Ineinandergreifen. Nach 5 Minuten stupste eine ihrer Fussspitzen erstmals kurz die seine. und dabei würde ich immer tief in ihre augen schauen unter dem tisch zwischen ihre feuchten schenkel fassen. "Literatur ist der Realität übergeordnet." Sie enthielt sich jeglicher Komplimente. Formal war sie regelrecht streng. Aber ihre Augen und auf ihre Lippen zauberte sie einen feuchten Film. "In welcher Ordnung?" "Wovor fürchtest Du Dich?" "Auch vorgestellter Schmerz funktioniert nur deshalb, weil er in real erlebtem Schmerz verankert ist." "Ich würde aus der Hypothese ..., kaskadierend für erste, zweite und dritte Begegnung." Kurzum: Seit jenem Abend waren sie ein Paar. Schon in dieser Nacht schlugen sie sich heftig.